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31-03-14 10:40


 Parkett ist nicht gleich Parkett - Echtes Massivparkett und Scheinformen


By NWP


Parkettböden - bleibende Werte oder Holzwerkstoffe






Parkettböden sind seit Generationen die beliebtesten und dauerhaftesten Bodenbeläge.
Weil Pflanzen das Treibhausgas Kohlendioxid binden und Holz als Kohlenstoffspeicher fungiert, hat dieser Werkstoff anderen Wesentliches voraus: Holz entsteht auf natürlichem Weg durch Photosynthese, andere Baustoffe erst durch Aufwendung von nicht erneuerbarer Energie. Produktion und Nutzung von Holzfußböden wirken also dem vom Menschen verursachten Treibhauseffekt entgegen.

Aber Parkett ist nicht gleich Parkett!
Grundsätzlich unterscheidet man echtes Massiv-Parkett und Scheinformen wie Mehrschicht-Parkett (2-oder Dreischicht), Furnierböden, etc…
Massiv - Parkett (Echtholzparkett,Einschichtparkett) besteht aus massivem Vollholz.
Beim Mehrschichtparkett bestehen die Elemente aus zwei, drei oder mehreren Schichten, wobei die meist geringe Deckschicht aus Massivholz besteht, die auf der Unterlage aus Holz oder Holzwerkstoffen geleimt ist.
Macht es Sinn von Parkett oder „RealWood“ zu sprechen, wenn die äusserer Erscheinung suggeriert, hier liegt ein Holzboden, 2,5 Millimeter tiefer jedoch irgendein Trägermaterial nur darauf wartet, von Umwelteinflüssen wie Feuchtigkeit, Temperaturen, etc.. entfesselt zu werden und seine leimbasierte Verbindung mit der dünnen Deckschicht zu lösen?

Während sich der Verbraucher über einen steten Preisverfall beim Parkett freut, wundert sich der Profi schon seit vielen Jahren über die Nachfrage nach billigsten Holzfußböden in möglichst rustikalen Erscheinungen.
Hätte jemand vor einigen Jahren die heutigen Verkaufsschlager noch heimlich und beschämt wieder von der Baustelle getragen, so trägt er es heute voller Stolz in blasse Gebäudehüllen, um diesen etwas „natürlichen“ Charme einzuhauchen.
Aber was mehr bleibt von diesen Trends übrig, als hässliche, zerstörte, dünne Holzschichten auf irgendwelchen Unterlagen und Trägermaterialien?

Massivholzböden gibt es seit Jahrhunderten. Die gegenwärtig sehr verbreitete Scheinform (Mehrschichtparkett) ist seit ca. 10 Jahren der Trend.

Oberflächlich ist der Unterschied marginal, er steckt in der Substanz.

Da der Verbraucher in seinem Leben nur sehr wenige Berührungspunkte mit dem Parketteinkauf hat und damit er besser entscheiden kann, für welches Produkt er sich letztendlich entscheidet, benötigt er Anhaltspunkte und Kriterien nach denen er sich richten kann.

Was sind die Vorteile eines Massivparkett? Was ist der Vorteil einer Scheinform wie z.B. Mehrschichtparkett?

Massivparkett

Massivparkett besteht aus einer durchgängigen Schicht Holz, die in der Regel vollflächig verkebt wird. Hier werden sowohl wohnfertige Elemente, als auch unbehandeltes Massivparkett angeboten.
Werkseitig endbehandeltes Massivparkett hat den Vorteil einer zügigen Installation und damit verbunden geringen Einbaukosten ohne Schmutz und Lärmbelästigung durch die Oberflächenbehandlung, Rohparkett benötigt nach der Verlegung noch den letzen Schliff und eine Behandlung mit Wachs, Öl oder Lack.
Massivholzböden sind durch die massiven Parkettstäbe und die vollflächige Verklebung sehr stabil, robust und dauerhaft . Die Verlegetechnik kann nach dem Geschmack des Kunden aus einer Vielzahl an Verlegemustern gewählt werden.
Man kann den Boden mehrfach renovieren und abschleifen.
Dem Massivparkett ist also eine besondere Dauerhaftigkeit eigen. Wie beständig Massivparkett ist, sieht man heute noch an den jahrhundertealten Parkettböden in Schlössern und anderen vor Zeiten gebauten Unterkünften.

Mehrschichtparkett

Mehrschichtparkett besteht aus mehreren horizontal verleimten Schichten Holz mit einer geringen Nutzschicht an der Oberseite. Mehrschichtparkette werden schwimmend aber auch vollflächig verklebt verlegt. Hier werden vorrangig fertige Oberflächen angeboten.
Wer einen Belag sucht, der bedenkenlos nach einigen Jahren wieder ausgetauscht werden kann, kommt mit Mehrschichtern sehr gut aus.
Die oberflächliche Erscheinung kommt einem Massivparkett nahe, die Nutzungsdauer ist jedoch auf einige Jahre beschränkt.
Oft lassen sich solche Böden nur ein- bis zweimal abschleifen und müssen danach recht kostenintensiv wieder entfernt werden.
Mit dem gespeichertem Gedanken der Nutzer mit Parkett einen wertigen, dauerhaften Bodenbelag zu erhalten, der viele Jahrzehnte überdauert, haben diese Beläge nur sehr wenig zu tun.

Dielenformate

Lange und breite Holzelemente neigen eher zur Fugenbildung und Verwerfungen als selektierte Elemente in mittleren Breiten. Dielen sind also eher grobe Elemente der Raumgestaltung (Burg), Parkett eher der feinere, fugenarme Holzboden (Schloss).


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