logoo

Oberflächen - Behandlung von Parkett & Dielen  

Oberflächenbehandlung von Parkett und Holzböden


Die optimale Oberflächenbehandlung von Parkett und Holzböden richtet sich nach dem ästhetischen Empfinden der Nutzer und nach der Beanspruchung der Böden.

Es gibt hier kein besser oder schlechter.

Wer auf raumklimatische Verbesserung, Patina und natürliche Haptik von Holz steht ist mit geölten Oberflächen bestens beraten, optische Verbesserung, mittelfristige hohe Pflegeleichtigkeit und Glanz bringen eher lackierte Oberflächen mit sich.

Für normale Nutzung im Wohnbereich sind grundsätzlich alle Versiegelungen und Imprägnierung geeignet, es sollte jedoch auf stark lösemittelhaltige und Formaldehyd abgebende Lacke verzichtet werden.

Wasserlacke sind für die normale Nutzung im Wohnbereich und in spezieller Form auch für hochbeanspruchte Flächen bestens geeignet.

Öl - Lacke und Ölkunstharzlacke sind aufgrung ihrer Elastizität besonders für neuverlegte Dielen- und Riemenböden hervorragend geeignet.

Öle sind immer und besonders bei starker Beanspruchung sinnvoll, sie sind jedoch mit einem nicht unerheblichen Pflegeaufwand verbunden,

Mit härtenden Ölen Imprägnierte Flächen müssen bei guter Pflege nie mehr geschliffen werden, wohingehend zerstörte Lackoberflächen nach einigen Jahren (8-15 Jahre) neu geschliffen werden müssen um eine homogene Oberfläche herzustellen.

Grundsätzlich benötigen alle Oberflächen stets eine gründliche Pflege, um das Parkett oder den Holzboden dauerhaft zu schützen.






Die Möglichkeiten der Oberflächenbehandlung von Parkett und Holzboden sind sehr vielfältig.



Acryl -Lack

Polymere aus Acryl- und Methacrylsäure, häufig gemischt mit Alkyd- oder Epoxidharzen.

 

Durch Abgabe des Verdünnungsmittel Wasser härten diese Lacke aus, und bilden eine meist offenporige Oberfläche, wenig Licht- und Hitzebeständig. Elastizität, Haftung und Härte sind gut. Der Lösemittelanteil liegt unter 20 %. Behandelte Flächen neigen zur Vergrauung.

 

Abriebfestigkeit: mittel

Schmutzempfindlichkeit: gering

Pflegeaufwand: gering

 

Raumluftbelastung während Verarbeitung: geringe Abgabe von Lösungsmitteln und Geruchsstoffen

Raumluftbelastung nach Endhärte: geringe bis sehr geringe Abgabe von flüchtigen Substanzen



Alkydharz - Lack

Alkydharz ist das am häufigsten verwendete Bindemittel auf Polykondensatbasis und wird mit trockenen oder nicht trockenen Ölen ( Holz-,Lein,-,Rizinus- oder Sojaöle) modifiziert.

 

Härten durch eine Veresterung seitens der Alkohole in Abhängigkeit der Umgebungsbedingungen aus.

Alkydharz-Lacke sind Diffusionsoffen und eignen sich auf Grund ihrer Elastizität ausgezeichnet für Dielen- und Riemenböden, geringe Seitenverleimung.

 

Abriebfestigkeit: mittel

Schmutzempfindlichkeit: gering

Pflegeaufwand: gering

 

Raumluftbelastung während Verarbeitung: starke Abgabe von Lösungsmitteln und Geruchsstoffen

Raumluftbelastung nach Endhärte: geringe bis sehr geringe Abgabe von flüchtigen Substanzen



Anstrich für Tannenfußböden

Zusammensetzung:

 

1/2 kg Gelbholz

1/4 kg Ocker

1/10 kg Pottasche

1/2 kg gelbes Wachs

 

Zubereitung:

Das Gelbholz wird 24 Stunden vor der Zubereitung eingeweicht um den Farbstoff auszulösen und dann durch ein Sieb gepreßt. In die Hälfte dieser Farbenbrühe gibt man das in kleine Stücke geschnittene gelbe Wachs, setzt die Mischung auf die Feuerstelle und bringt sie unter ständigem rühren zum kochen.Dann fügt man die Pottasche zu und läßt die Mischung abkühlen.

In der anderen Hälfte der Gelbholzbrühe wird der Ocker aufgelöst und zum kochen gebracht. Während des aufkochens die andere Mischung vorsichtig unterrühren.

Während des kochens wird fleißig umgerührt, bis zum erkalten weiter umrühren.

 

Verarbeitung: In zwei oder mehreren Schichten mit dem Pinsel auftragen und danach abbürsten.



Beize

Zur farblichen Gestaltung von Parkett und Holzböden.

 

Beize ist in vielen Farbtönen erhältlich, die meist auch untereinander gemischt werden können. Das Beizen von Parkett und Holzböden ist nicht unproblematisch und führt bei schlechter Pflege und der damit verbundenen Abnutzung der Oberflächen schnell zu einem unansehnlichen Mix aus natürlicher Holzfarbe und Einfärbungen. Die Endbehandlung kann sowohl mit Imprägnierungen, als auch mit Versiegelungen vorgenommen werden.

 

Sinnvoller als Beize sind pigmentierte Öle, da diese leichter in der Anwendung und Pflege sind und eine homogene Farbveränderung bewirken.



Bohnerfarbe

Zusammensetzung:

 

125g gelbes wachs

33 g Seife

2 Liter starke Seifensiederlauge

70 g Leim

1Liter Wasser

10 g Gummi Arabicum

1/4 Liter spiritus

120 g Satinober oder Goldocker

Statt Lauge und Seife kann auch Soda benutzt werden !

 

Zubereitung:

Das Wachs wird zerschnitten und mit der Seife in der Seifensiederlauge unter ständigem rühren so lange gekocht bis die Flüssigkeit weißlich aussieht. Der Leim wird unter Zugabe des Gummi Arabicum, Spiritus und Satinober im Wasser gelöst und der Masse beigefügt.

 

Verarbeitung:

Die Fußböden müssen zuvor mit Leimwasser getränkt werden. Danach wird die Farbe mit dem Pinsel gleichmäßig warm aufgetragen. Nach dem erhärten mit einer Bürste glänzend reiben.



Bohnerwachs

Zusammensetzung:

 

100 g weißes Wachs

66 g Terpentinöl

60 g Spiritus

 

Zubereitung:

Man übergießt das Wachs mit dem Terpentinöl und läßt dies bei geringer Hitze schmelzen. Die Masse abkühlen lassen bis sie weißlich erscheint. Dann den Spiritus hinzufügen und bei geringer Wärme gut vermischen.

 

Verarbeitung: Das Bohnerwachs wird mit einem wollenen lappen aufgetragen und poliert.



Guter Fussbodenlack

Zusammensetzung:

 

333 g guten Schellack

133 g bestes Kolophonium

34 g Kampher

1 1/3 kg Weingeist

 

Zubereitung:

Die Zutaten werden zusammen unter Wärme aufgelöst und während der Auflösung oft umgeschüttelt.

 

Verarbeitung: Der Lack wird in zwei- bis dreimaligem Anstrich mit einem feinen Pinsel aufgetragen.



Harnstoffharz - Lack

Basis sind gelöste Harnstoffformaldehydharze die durch Erhitzung aushärten. Meist als 2-Komponenten Lack erhältlich.

 

Gute Füll- und Haftkraft, jedoch gegenüber Wasser und Temperaturschwankungen nur begrenzt beständig. Wenig elastisch bis sehr spröde.

 

Abriebfestigkeit: mittel bis sehr hoch

Schmutzempfindlichkeit: gering

Pflegeaufwand: gering

 

Raumluftbelastung während Verarbeitung: starke Abgabe von Formaldehyd, Lösungsmitteln und Geruchsstoffen

Raumluftbelastung nach Endhärte: geringe bis sehr geringe Abgabe von Formaldehyd und flüchtigen Substanzen



Hartwachsöl

Einmal - Auftrag auf Basis natürlicher Öle mit hohem Wachsanteil, Lösemittel und Aditive.

 

Hartwachsöl ist eine Kombination aus Ölen und Wachsen, die die Auftragszeit im Vergleich zur herkömmlichen Variante ( Einzelauftrag von Öl und anschließende Wachsbehandlung ) minimiert. Durch das schnelle Verschließen der Holzporen mit Wachs ist die Imprägnierung des Holzes im Vergleich geringer und damit verbunden der Pflegeaufwand höher.

 

Abriebfestigkeit: mittel

Schmutzempfindlichkeit: mittel bis hoch

Pflegeaufwand: hoch

 

Raumluftbelastung während Verarbeitung: geringe Abgabe von Lösungsmitteln und Geruchsstoffen

Raumluftbelastung nach Endhärte: geringe bis sehr geringe Abgabe flüchtiger Substanzen



Kunstharzlacke

Bezeichnet alle Lacke deren Haupt - Bindemittel Kunstharze sind.

 

Häufigste Verwendung der Bezeichnung im Zusammenhang mit Alkyd -,Urethanharzlacken, welche mit modifizierten Ölen unter Abgabe des Lösemittels und Veresterung der Alkohole aushärten (Ölkunstharzlack).

Elastischer als DD - , und SH Lacke, daher finden sie oft bei Versiegelungen von stark arbeitenden Hölzern und Riemen- und Dielenböden Verwendung. Geringe Seitenverleimung der Hölzer.

 

Abriebfestigkeit: hoch

Schmutzempfindlichkeit: gering

Pflegeaufwand: gering

 

Raumluftbelastung während Verarbeitung: starke Abgabe von Lösungsmitteln und Geruchsstoffen

Raumluftbelastung nach Endhärte: geringe bis sehr geringe Abgabe von flüchtigen Substanzen



Lackpolitur

Zusammensetzung:

 

8 Teile rektifizierter Holzgeist

11/2 Teile Schellack

1 Teil Benzoe

 

Zubereitung: Die Zutaten werden unter Wärme aufgelöst und dann filtriert.

 

Verarbeitung: Auftrag mittels Polierballens oder feinem Pinsel.



Lauge, Bleiche

Inhaltsstoffe: Wasser, Kalk ,Titandioxid, Tenside, Kalilauge, Gummi arabicum, Xanthan, Methylcellulose, Citrat Öle und Alkohol in unterschiedlichen Zusammensetzungen ( Volldeklaration des Herstellers anfordern )

 

Lauge ist in unterschiedliche Ausführungen für Laub- und Nadelhölzer erhältlich.

Bleicht die Oberfläche und verhindert das Vergilben.

 

Muß mit Seife oder Ölen endbehandelt werden.



Lösemittelbasierende Imprägnierungen

Synthetische oder natürliche Öle oder Harze mit Tiefenwirkung in Lösungsmitteln gelöst.

 

Abriebfestigkeit: mittel bis hoch

Schmutzempfindlichkeit: mittel

Pflegeaufwand:mittel

 

Raumluftbelastung während Verarbeitung: starke Abgabe von Lösungsmitteln und Geruchsstoffen.

Raumluftbelastung nach Endhärte: geringe bis sehr geringe Abgabe von flüchtigen Substanzen.



Mattiere

Zusammensetzung:

 

300 g Schellack

1/2 Liter Spiritus

100 g Terpentinöl

 

Zubereitung:

Der Schellack wird im Spiritus aufgelöst. Das Wachs in dem heißen Terpentinöl auflösen und der Masse zusetzen.

 

Verarbeitung: Die Mattiere mit einem Pinsel auftragen und mit einem wollenen Lappen aufpolieren.



Melaminharz - Lack

Basis sind gelöste Melaminformaldehydharze die durch Erhitzung aushärten. Meist als 2-Komponenten Lack erhältlich.

 

Gute Füll- und Haftkraft, jedoch gegenüber Wasser und Temperaturschwankungen nur mässig beständig. Wenig elastisch bis sehr spröde.

 

Abriebfestigkeit: sehr hoch

Schmutzempfindlichkeit: gering

Pflegeaufwand: gering

 

Raumluftbelastung während Verarbeitung: starke Abgabe von Formaldehyd, Lösungsmitteln und Geruchsstoffen

Raumluftbelastung nach Endhärte: geringe bis sehr geringe Abgabe von Formaldehyd und flüchtigen Substanzen



Ochsenblut

Ursprünglich aus echtem Rinderblut gewonnener Anstrich für Hölzer.

Ein Rezept nennt 100 Liter Ochsenblut, davon 30 Liter Serum, das mit 25 kg Sumpfkalk und etwas Eisenoxid und Leinöl versetzt wird.

 

In der Gegenwart rote Farbe für Holzfussböden.

Eine Pigmentmischung aus rotem Eisenoxidpigment und z.B. Irgazin Rubin kann beliebig eingestellt werden um hellere oder dunklere Farbtöne zu erzielen. Die Pigmente sind in allen üblichen Bindemitteln zu gebrauchen (Casein, Kalk, Leim, Gummiarabikum, Wasserglas, Acryldispersionen oder Leinöl)

Altanstriche sind oft stark bleihaltig.



Öl-Lack

Auf Basis von Holz-, Lein-, Rizinus- oder Sojaöl unter Zugabe des Lösungsmittels Terpentin ( oder Testbenzin ).

 

Die Aushärtung erfolgt pysikalisch durch Verdunstung und durch die Aufnahme von Sauerstoff seitens der Ölanteile.Gute Elastizität, jedoch mechanisch nur mässig belastbar.

 

Abriebfestigkeit: gering bis mittel

Schmutzempfindlichkeit: gering

Pflegeaufwand: gering

 

Raumluftbelastung während Verarbeitung: starke Abgabe von Lösungsmitteln und Geruchsstoffen

Raumluftbelastung nach Endhärte: geringe bis sehr geringe Abgabe flüchtiger Substanzen



Polyurethanharzlack,PU-Lack (DD-Lacke)

Meist zweikomponentige Lösemittellacke; ergeben sehr widerstandsfähige Versiegelungen. DD bezeichnet: Desmophen=Polyester - Desmodur= Isocyanat

 

Härtet durch die Verdunstung des Lösemittels (meist Ester) und Aufnahme von Luftfeuchtigkeit fast verlustfrei aus. Als Wasserlack, sowie als lösemittelhaltiger Lack erhältlich.

 

Abriebfestigkeit: sehr hoch

Schmutzempfindlichkeit: sehr gering

Pflegeaufwand: sehr gering

 

Raumluftbelastung während Verarbeitung: geringe ( bei Wasserlack ) bis starke Abgabe von Lösungsmitteln und Geruchsstoffen

 

Raumluftbelastung nach Endhärte: geringe bis sehr geringe Abgabe von flüchtigen Substanzen



PU - Imprägnierungen ( PU-Öl )

stark lösemittelhaltige PU Imprägnierunslacke für Parkett und Holzböden mit hoher Haftfestigkeit

 

Beschreibt sehr dünnflüssige Lacke, die sehr tief in das Holz eindringen.

Aufgrund der hohen Lösemittelanteile sehr flüchtig und schnell trocknend.

Besonders für stark beanspruchte Böden zu empfehlen.

 

Abriebfestigkeit: sehr hoch

Schmutzempfindlichkeit: gering

Pflegeaufwand: gering

 

Raumluftbelastung während Verarbeitung:

sehr starke Abgabe von Lösungsmitteln und Geruchsstoffen

 

Raumluftbelastung nach Endhärte:

Geringe bis sehr geringe Abgabe flüchtiger Substanzen



PU - Wasserlack

wasserbasierter Polyurethanlack

siehe PU-Lack und Wasserlacke



Säurehärtende Lacke, SH-Lack

Beschreibt stark lösemittelhaltige Harnstoffharz-Formaldehydharz-, Phenolharz- oder Melaminharzlacke.

 

1 Komponenten Lacke: Harze härten durch Hitze aus

2 - Komponenten Lacke: Harze härten durch die Zugabe eines Härters aus.

 

Sehr preiswerte Parkett-Lacke mit hoher Füll- und Haftkraft und hoher Härte. Formaldehydabspaltung auch nach Endhärte, jedoch meist nur geringfügig.

 

Abriebfestigkeit: mittel bis sehr hoch

Schmutzempfindlichkeit: sehr gering

Pflegeaufwand: sehr gering

 

Raumluftbelastung während Verarbeitung:

Starke Abgabe von Formaldehyd, Lösungsmitteln und Geruchsstoffen

 

Raumluftbelastung nach Endhärte:

Geringe bis sehr geringe Abgabe von Formaldehyd und flüchtigen Substanzen



Schellackpolitur

Zusammensetzung:

 

18 Teile Schellack

1 Teil Mastix

1 Teil Sandarach

 

Zubereitung:

 

Die Zutaten werden in der zehnfachen Menge Alkohol aufgelöst.

 

Verarbeitung:

 

Die Politur wird mit einem Ballen dünn aufgetragen.

 



Seife

Natürliche Oberflächenbehandlung von Holzböden.

 

Das Parkett wird mit spezieller Holzseife behandelt und auch mit dieser gepflegt.

Der Boden bleibt diffusionsoffen und natürlich.

Seife besteht aus rein pflanzlichen Stoffen und wird gelegentlich mit Ölen angereichert.

Auch als Pflegemittel für mit Öl imprägnierte Böden.

 

Schmutzempfindlichkeit: gering bis mittel

Pflegeaufwand: gering bis mittel

 

Raumluftbelastung während Verarbeitung: keine

Abgabe von Terpenen bei Nadelhölzern möglich

 

Raumluftbelastung nach Endhärte:

sehr geringe Abgabe flüchtiger Substanzen

 



Urethan-Alkyd - Lack ( UA )

siehe Kunstharzlacke



Wachsfirnis

Zusammensetzung:

 

4 liter weiches wasser

4 kg gelbes Wachs

1/2 kg Seife

1/2 kg Sal tartari ( Kaliumnitrat )

 

Zubereitung:

 

Das Wasser in einem feuerfesten Gefäß zum kochen bringen. Darin die gefärbte Seife auflösen und das Wachs hinzufügen.

 

 

 

Anschließend das Sal tatari beimengen. Die Masse gut durchrühren und das Gefäß von der Feuerstelle nehmen. Es ist sorgfältig darauf zu achten das kein Schmutz in die Mischung kommt. Wenn das Wachsfirnis abgekühlt ist, gießt man ihn ehe er erstarrt, in ein innen glasiertes Tongefäß.

 

Zum Auftragen löst man diesen mit einer gewünschten Menge warmen Wassers auf. Das gewünschte Verhältnis ist; 1/4 kg gewonnener Wachsfirnis auf 1 1/2 Liter Wasser. Diese Komposition wird mit dem Pinsel dünn aufgetragen und nach einiger Zeit mittels einer steifen Bürste gut auf der Fläche verteilt und danach abpoliert.

 



wasserbasierende Imprägnierungen

Synthetische oder natürliche Öle und Wachse oder Harze mit Wasser als Verdünnungsmittel.

 

Schmutzempfindlichkeit: mittel

Pflegeaufwand: mittel

 

Raumluftbelastung während Verarbeitung:

Sehr geringe Geruchsbelästigung, vermutlich geringe bis sehr geringe Abgabe von flüchtigen Substanzen.

 

Raumluftbelastung nach Endhärte:

Geringe bis sehr geringe Abgabe von flüchtigen Substanzen.



Wasserglas

Zusammensetzung:

 

15 Gewichtsanteile pulverisierter Quarz oder reiner Quarzsand

10 Gewichtsanteile Pottasche

1 Gewichtsanteil Holzkohlenpulver

 

Zubereitung:

 

Die Zutaten werden in einem feuerfesten Behälter gut gemengt und acht bis zehn Stunden lang geschmolzen. Nach Erkaltung wird das erhaltene Glas pulverisiert und in circa fünf Teilen siedenden Wassers unter ständigem umrühren vermischt. Das verdampfende Wasser muss durch Zusatz heißen Wassers ersetzt werden. Circa fünf bis zehn Stunden kochen bis alles aufgelöst ist und auf der Oberfläche sich eine zähe, fadenziehende Haut bildet, welche untergetaucht wird.

 

Das Kochen wird fortgesetzt bis sich eine homogene, gallertartige, dünnflüssige Masse gebildet hat.

 

Wasserglas wird stets kalt aufgetragen.

 



Wasserlacke

Bezeichnung für Lacke mit geringen Mengen (>20 % ) Lösemittel und Wasser als Verdünnungsmittel

Acryl-,Alkyd-,Polyester-, Epoxid-,oder/und Polyurethanharze sowie Aditive in Wasser

 

Wasser dient als Verdünnungsmittel, dadurch geringe Lösemittelanteile.

Billige Wasserlacke und solche mit älterer Rezeptur enthalten oft N-Methylpyrrolidon, ein Hilfsmittel zur Filmbildung. NMP gilt als fruchtschädigend !!

 

Schmutzempfindlichkeit: gering

Pflegeaufwand: gering

 

Raumluftbelastung während Verarbeitung:

geringe Geruchsbelästigungen, vermehrte Abgabe von weniger gesundheitsbelastenden Substanzen

 

Raumluftbelastung nach Endhärte:

geringe bis sehr geringe Abgabe flüchtiger Substanzen



Werksversiegelungen

Werkseitige Oberflächenbehandlung von Holzböden / Fertigparkett.

 

lackiert: meist wasserbasierte Lacke, UV gehärtet

geölt: mit Trockenbeschleuniger

Schmutzempfindlichkeit: siehe geölte / lackierte Oberflächen

Pflegeaufwand: siehe geölte / lackierte Oberflächen

 

Raumluftbelastung während Verarbeitung:

im Werk

 

Raumluftbelastung nach Endhärte:

geringe Abgabe flüchtiger Substanzen



logou
Benutzername: Passwort:
 
Copyright by Netzwerk-Parkett © 2005